DSL Anbieter haben offensichtlich Ihre Lehren aus den Marktverschiebungen im Mobilfunkbereich gezogen. Dort punkten zunehmend Prepaid Anbieter mit flexiblen Angeboten ohne Vertragsbindung. Die Vermutung liegt nahe, dass Kunden diese Flexibilität auch im Festnetz zu schätzen wissen, weswegen zunehmend auch DSL ohne Mindestlaufzeit angeboten wird.
Allerdings gilt für DSL Anschlüsse das gleiche wie für Mobilfunkverträge: Attraktive Rabatte werden meist nur in Verbindung mit längerfristigen Verträgen angeboten. Eine einmalige Anschlussgebühr ist formal auch Bestandteil solcher Verträge, allerdings reihen sich in der Praxis Rabattaktionen lückenlos aneinander, so dass es äußerst schwierig sein dürfte, Kunden zu finden, die diese Anschlussgebühr tatsächlich bezahlt haben. Gleiches gilt für das DSL-Modem oder den WLAN Router. Beides wird Vertragskunden meist kostenlos zur Verfügung gestellt. Bei Angeboten ohne Mindestvertragslaufzeit muss hingegen mit entsprechenden einmaligen Zusatzkosten gerechnet werden.

Zum Aufbau der Funkverbindung mit den angeschlossenen PCs nutzten WLAN-Router bislang ausschließlich den allgemein freigegebenen Frequenzbereich ab 2,4 Gigahertz. Das ist recht praktisch, weil Funkgeräte in diesem Bereich genehmigungsfrei betrieben werden dürfen, da dieser Frequenzbereich nicht anderweitig genutzt wird.
Längst ist das Internet nicht mehr nur ein Medium für Informationen und Datenaustausch. Neben vielen anderen Möglichkeiten bietet es auch die sogenannte Internet-Telefonie an. Der technische Begriff dafür ist Voice over IP, kurz VoIP.
Das Internet funktioniert auch über Kabel, und das einfacher, als viele Menschen denken. Ein modernes Kabelnetz stellt eine Bandbreite von bis zu 862 MHz bereit, was immerhin einer Datenübertragungsrate von 5 Gbit/s entspricht. Allerdings belegt das Internet über einen solchen Anschluss nur einen Teil des gesamten Spektrums, denn die restliche Leistung benötigen oftmals Fernseher und Radio.
Schon lange ist das Internet zu einem essentiellen Alltagsinstrument geworden. Dies gilt sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich. Auf technischer Ebene wurde die Verfügbarkeit des Internets stetig erweitert. Gleichzeitig nahm die Leistungsfähigkeit zu und erfreulicherweise ist eine Abnahme dieses Trends derzeitig nicht abzusehen. Bei den Anwendern wächst zunehmend der Wunsch, zu jeder Zeit und an nahezu jedem Ort, einen schnellen und unkomplizierten Zugriff auf das Internet zu haben. Die nötige Hardware steht mit mobilen Endgeräten, wie Smartphones und Netbooks bereits zur Verfügung.
