Trotz des dauerhaft anhaltenden technischen Fortschritts gibt es noch rund 400.000 Haushalte in Deutschland, die entweder nur einen sehr langsamen DSL Zugang zum Internet besitzen oder überhaupt nicht mit DSL versorgt sind. Allerdings kann durch Alternative Abhilfe gegeben werden.
Ein Ort, der es geschafft, sich dem lahmenden Internet zu entziehen, ist die 5.700-Seelen-Gemeine Lohra im Landkreis Marburg in Hessen. Seit über drei Jahren ist dieser weiße Fleck von der DSL Landkarte verschwunden. Durch den unermüdlichen Einsatz der Bürgerinitiative „DSL für Lohra” ist es gelungen, jedem Haushalt in Lohra mit einer DSL Geschwindigkeit von mindestens 1.000 kbit/s zu versorgen.
Vor allem die ortsansässigen Unternehmen haben unter dem Mangel einer vernünftigen DSL Versorgung gelitten. Früher betrug die Geschwindigkeit nur knapp ein Drittel der heute minimal verfügbaren Bandbreite. Realisiert wird der DSL Anschluss über eine Funklösung. Dafür wurde von den Stadtwerken Marburg – nach einigem Hin und Her – ein rund 30 Meter hoher Sendemast aufgebaut. Über diese Wireless-DSL werden die umliegenden 10 Ortsteile von Lohra mit DSL per Funk versorgt.
Weitere Alternativen zum herkömmlichen DSL ist etwa eine Versorgung über das Mobilfunknetz. Mittlerweile gibt es Techniken wie etwa HSDPA, die bis zu 7,2 Mbit/s ermöglichen. Allerdings sind auch auf dem Land oft nur niedrige Bandbreiten möglich. Flächendeckend verfügbar ist auch DSL über Satellit. Nachteilig sind hier jedoch die relativ hohen Anschaffungskosten und die im Vergleich zu den hohen monatlichen Gebühren niedrigen Download-Geschwindigkeit.
Schauen Sie einfach nach, ob bei Ihnen die DSL Verfügbarkeit gewährleistet ist und entscheiden Sie sich für einen DSL Tarif.


