Der DSL Anbieter Versatel agiert bundesweit und hat in den letzten Jahren stetig in sein Glasfasernetz investiert. Mittlerweile wird diese Tätigkeit belohnt, da Versatel Teile seiner Infrastruktur an andere Telekommunikationsunternehmen vermietet.
Das Versatel-eigene Netz umfasst aktuell mehr als 40.000 Kilometer. Eine Erweiterung um 2.000 Kilometer ist in den letzten drei Jahren vonstatten gegangen. Unternehmensangaben zufolge entstehe dadurch ein Vorteil im Breitbandmarkt, der sich immer mehr in einem Umbruch befindet.

Nach Kabel BW und unitymedia zieht nun auch der dritte Kabel Internetanbieter im Bunde nach. Ab sofort können Kunden von Kabel Deutschland in Hamburg mit bis zu 100 Mbit/s im Internet surfen. Weitere Städte sollen in der nächsten Zeit folgen.
Eine kürzlich veröffentlichte Marktanalyse hat interessante Details zu Tage gebracht. Während die Anzahl der Internet-Anschlüsse per Kabel steigt, lässt sich im Segment DSL ein langsamer Trend in die andere Richtung erkennen.
Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden hat den Verbraucherpreisindex 2009 für Dienstleistungen im Bereich der Telekommunikation veröffentlicht. Nachdem schon im Jahr 2008 die Preise gesunken sind, hat sich erneut ein Rückgang von 2,4 Prozent ergeben.
Die Bundesregierung hat ein ehrgeiziges Ziel: Bis zum Jahr 2014 sollen drei von vier Haushalten in Deutschland mit einem Breitbandanschluss versorgt sein, der über eine minimale Geschwindigkeit von 50 Mbit/s verfügt. 2018 soll es dann keine weiße Flecken mehr geben. Neben DSL sind auch das Internet via Kabel sowie das mobile Internet wichtige Standbeine.
